Auftakt der Regionakgruppe  am 25.03. 2015 Zurück Foto und Text  Hartmut Weiße RG Chemnitz

Gelungener Auftakt der Regionalgruppe Chemnitz


Der Auftakt der  diesjährigen Veranstaltungen der Regionalgruppe Chemnitz begann mit einer Premiere: Nach der Schließung des ehemaligen Wismut-Hauses in Siegmar fand die erste Veranstaltung  2015 im „ KiG – Kulturhaus in Grüna“  - dem ehemaligen Wismut-Kulturhaus „Horst Salomon“  - statt. Diese Premiere ist gelungen, der Wunsch von Regionalgruppenleiter Gunter Schlicke ist in Erfüllung gegangen: Die Regionalgruppe Chemnitz hat eine neue Heimat gefunden.

Nachdem die Regionalgruppe der verstorbenen Bergkameraden Georg Jendrok und Erwin Krienke  sowie der Opfer des Flugzeugunglücks in den Alpen gedacht hatte, erinnerte Bergkamerad Gunter Schlicke, Leiter der RG Chemnitz, an die Zeit vor 25 Jahren. Nach der Einstellung des Uranbergbaus befand sich die Wismut damals in einer kritischen Phase. Dass aus dem Untergang der SDAG Wismut nicht die größte soziale Katastrophe der untergehenden DDR, sondern eine weltweit einzigartige  Erfolgsgeschichte  wurde, war  der BRD zu danken.

Danach informierte  Gunter Schlicke über die  Präsentationen der Wismut in der neuen Ausstellung des Industriemuseums und im Welterbe Montanregion Erzgebirge. Während die Präsentation im Industriemuseum  unter den Möglichkeiten bleiben wird, ist die Darstellung der Wismut im Welterbe punktgenau getroffen.

Gunter Schlicke schloss seine Ausführungen mit einem Ausblick auf die Veranstaltungen des Jahres 2015.

Der Hauptvortrag von Bergkamerad  Dr. Stefan Mann, Geschäftsführer des Technischen Ressorts der Wismut GmbH, war der Auffahrung des  Wismut-Stollns Dresden-Gittersee gewidmet.  Dieser Vortrag war besonders interessant, weil  Dr. Mann auch auf  die Schwierigkeiten des Stollenvortriebs einging und damit die Leistungen unserer aktiven Bergleute deutlich machte.

Den Schlussvortrag hielt Bergkamerad Dr. Roland Hähne über seine Bergtouren auf mehreren Kontinenten. Ein kleines Schmeckerchen waren Bilder aus seiner Studenten – und Wismutzeit, die er bei der Vorbereitung auf den Vortrag gefunden hatte. In seinem Vortrag über die Bergtouren zeigte er interessante Fotos, von denen viele märchenhaft schön waren.