Jahresauftakt der Regionalgruppe  Industriemuseum am 22.03.2017 Zurück


Erste Zusammenkunft 2017 der Regionalgruppe Chemnitz  war ein Erfolg

  

In Übereinstimmung mit dem Jahresarbeitsplan trafen sich die Mitglieder der Regionalgruppe am Mittwoch, dem 22.03.2017,  13.00 Uhr im Industriemuseum Chemnitz. Der Leiter der Regionalgruppe, Bergkamerad Gunter Schlicke, eröffnete die Veranstaltung, begrüßte alle Teilnehmer, insbesondere den Geschäftsführer der Wismut GmbH des Belegschafts- und kaufmännischen Ressorts, Bergkamerad Rainer M. Türmer.

Zu Beginn ehrten  die Anwesenden die verstorbenen  Bergkameraden Erhard Wild und Heinz Schröder mit einer Gedenkminute.  Glückwünsche zum 80. Geburtstag  erhielt  Bergkamerad Walter Reich. Bergkamerad Gunter Schlicke  überreichte den Bergkameraden Prof. Bernd Freyer, Günter Ziehe, Wolfgang Illing, Reinhold Klaus und Helmut Ludwig kleine Präsente für die langjährige aktive Mitarbeit.

In seinem  einleitenden Vortrag erinnerte  Bergkamerad Schlicke an die Aktivitäten der RG im vergangenen Jahr (Kaßberg-Gewölbe/Felsendome, 25. Jahrestag der Wismut GmbH, Tag des Bergmanns, Exkursion nach Abertamy, Mettenschicht in Pöhla, Gründung der Paradegruppe des BTV) und gab einen Überblick über  die weiteren geplanten Veranstaltungen dieses Jahres (Mineraliensammlung in Bad Schlema, Exkursion nach Königstein, Mettenschicht in Annaberg-Buchholz). Unser Regionalgruppenleiter sprach auch einige  Probleme an: Die Aufnahme der „Montanen Kulturlandschaft Erzgebirge/ Krušnohori“ in das Welterbeprojekt ist im ersten Anlauf gescheitert. Wir hoffen, daß beim zweiten Anlauf die Zeugen des Uranerzbergbaus (früheres GD-Gebäude, Schacht 371, Halde des Schachtes 366, Bergarbeiterkrankenhaus Erlabrunn) involviert werden. Bei der Bewerbung der Stadt Chemnitz für das Projekt „Kulturhauptstadt Europas“ sollte daran gedacht werden, daß dabei die Wismut als Uranerzgewinnungs- und Sanierungsuntermehmen von Weltrang einen angemessenen Raum einnimmt. Weniger erfreuliche Nachrichten betrafen die Streitigkeiten um das Eigentum von Reinhard Berndt, den Austritt des Bergkameraden Frank Wolf aus dem BTV Wismut und die unzureichende Einbeziehung von Kennern der Wismut in das Detailkonzept bei der Neugestaltung des Industriemuseums.

Bergkamerad Rainer M. Türmer erläuterte in seinem einstündigen Vortag alle Aspekte der Sanierungstätigkeit der Wismut GmbH, er präsentierte interessante Bilder und Tabellen, skizzierte die weitere Entwicklung des Unternehmens und beantwortete Fragen. Seine Ausführungen waren für alle Anwesenden verständlich und gaben uns einen guten Überblick.

Nach der folgenden Imbiß-Pause und einer ungeplanten Wartezeit schloß sich eine Führung in zwei Gruppen durch das neugestaltete Industriemuseum an. Gegen 16.45 Uhr ging das Treffen zu Ende. Die Veranstaltung war ein Erfolg; sie vertiefte die  Zusammengehörigkeit der Bergkameraden, vermittelte neue Eindrücke sowie Kenntnisse und bot die Möglichkeit, den Mitgliedsbeitrag zu entrichten.


Günter Ducke