Reuster Turm

Bild in Lightbox öffnen (open image in lightbox). Haltestelle in Form 2er Raum-Zeit-Fenster mit Informationen zur Bergbautätigkeit der Thüringer Bergbaubetriebe sowie zu den Spitzkegelhalden.
 

Bergbaubetrieb Reust

Grubenfelder: Reust, Rückersdorf, Gera - Süd

Beginn der Arbeiten: 1956

Betriebszeit: 1958 - 1987, Zusammenlegung 1988 mit Schmirchau

Ausdehnung des Grubenfeldes: 6,3 km²

Betriebsfläche: 127 ha

Vertikale Erstreckung: 120-m- bis 525-m-Sohle

tiefste Sohle: 525-m-Sohle

Anzahl der Schächte: 9

offene Grubenbaulänge 31.12.1990: 130 km

geförderte Bergemasse: (Reust und Lichtenberg ) 14,7 Mio m³

Abbau:  (Reust und Lichtenberg ) 10,0 Mio m³

Abbauverfahren: Teilsohlenbruchbau, Teilsohlenbau mit Versatz

Vortrieb: (Reust und Lichtenberg ) 619 km

Erzgewinnung: 21,6 Mio. t

Urangewinnung: 20.495 t

Haldenumfang: 13,9 Mio. m³

Zahl der Beschäftigten 1987:  2.779

Legende

1 Terrakonikhalde 2 Terrakonikbahnen von den Gesteinsbunkern zu den Abwurfbahnen
3 Autokipperhalde  4 Schachtanlage 374
5 Schachtanlage 374b 6 Wippersaal mit Kreiselwippern zum Entleeren der Förderwagen
7 Förderwagenumlauf 8 Fördermaschinenhaus Schacht 374
9 Fördermaschinenhaus Schacht 374b 10 Wasserhochbehälter
11 Erzbrecheranlage 12 Mechanische Werkstatt
13 Lampenstube, Grubenwehr 14 Waschkaue („Duschkombinat“)
15 Verwaltungsgebäude, Zechensaal, Kantine 16 Geräte-Schuppen (MED)
17 Lehrrevier 18 Lehrrevier Heizhaus Erzverladebunker
19  Erzprobenzeche    20 Spanplattenfabrikation (ehem. Lehrwerkstatt) 
21  Ambulatorium des BB Schmirchau   22  Altes Heizwerk 
23  Heizwerk 1  24  Heizwerk 2 
25  Kohlenlager  26  Schrottplatz 
27  Bandbrücken von der Brecheranlage zum Erzverladebunker 28  Erzverladebunker 

 

Kegelhalden Reust

Anzahl der Halden: 2

Beginn der Arbeiten: Tafelhalde 1956, Kegelhalden 1961

Ende der Arbeiten: 1991

Förderanlage: 2 Skip (je 1,7 m³) auf Schienen mit Abwurfrahmen

Aufstandsfläche: 20,5 ha

Volumen: 6,3 Mio. m³

Haldenhöhe: Südhalde 92m, Nordhalde 105m

Umlagerungszeitraum: 2004 bis 2007

Bergbaubetrieb Paitzdorf

Grubenfelder: Paitzdorf, Ronneburg Nord, Ronneburg Nordost, Ronneburg Stadt,   Raitzhein, Mennsdorf, Haselbach / Rückersdorf

Beginn der Arbeiten: 1952

Betriebszeit: 1970 – 1990, Zusammenlegung 1991 mit Schmirchau

Ausdehnung des Grubengebäudes: 18 km²

Betriebsfläche: 145 ha

vertikale Erstreckung: 120-m- bis 570-m-Sohle

tiefste Sohle: 570-m-Sohle

Anzahl der Schächte: 9

offene Grubenbaulänge: 31.12.1990 175 km

geförderte Bergemasse: 17,9 Mio. m³

Abbau: 12,5 Mio. m³

Abbauverfahren: Kammerbruchbau, Teilsohlenbruchbau, Teilsohlenbau mit Versatz

Vortrieb: 747 km

Erzgewinnung: 23,3 Mio. t

Urangewinnung: 22.563 t

Haldenumfang: 7,9 Mio. m³

Zahl der Beschäftigten 1989:  3.106

Legende

1 Kegelhalden 2 Lkw-Halde
3 Versatzwerk 4 Firma Bachl (ehem. Lagerhalle)
5 Werkstätten MED 6 Schacht 384
7 Maschinenhaus 384 8 Schacht 384b
9 Maschinenhaus 384b 10 Schacht 410
11 Förderbrücken 12 Bunker (Bahn)
13 Bunker (Lkw) 14 Bohrbereich
15 Verwaltung 16 Verwaltung – Duschkombinat
17 Kohleentladung 18 Heizhaus
19 Betriebsküche 20 Kantine

 

Bergbaubetrieb Beerwalde

Grubenfelder: Beerwalde, Raitzhain, Korbußen

Beginn der Arbeiten: 1967

Betriebszeit: 1974 –1990, Zusammenlegung 1991 mit Drosen

Ausdehnung des Grubenfeldes: 33 km²

Betriebsfläche: 147 ha

vertikale Erstreckung: 45-m- bis 720-m-Sohle

tiefste Sohle: 720-m-Sohle

Anzahl der Schächte: 5

offene Grubenbaulänge 31.12.1990: 245 km

geförderte Bergemasse: 7,9 Mio. m³

Abbau: 4,8 Mio. m³

Abbauverfahren: Teilsohlenbau mit Versatz, Kammerpfeilerbau mit Versatz

Vortrieb: 324 km

Erzgewinnung: 8,1 Mio. t

Urangewinnung: 7.191 t

Anzahl der Halden: 2

Haldenumfang: (Mio. m3) 5,0 Mio. m³

Zahl der Beschäftigten 1989: 2.594

Legende

1 Werkstattkomplex – Geologischer Betrieb 2 Verwaltungsgebäude
3 Küche / Kantine 4 Grubenwehr / Feuerwehr
5 Duschkombinat 6 Kompressorenstation mit Kühlturm
7 Techn. Komplex mit Förderturm Schacht 401 8 Techn. Komplex mit Förderturm Schacht 397
9 Bandbrücken für die Erzentladung mit Bahn- und Lkw-Bunker 10 Heizhaus
11 Ölkesselhaus und Öllager 12 Ehem. Küche / ehem. Ölbunker
13 Werkstätten und Lager MED 14 Portalkrananlage mit Holzplatz
15 Ehem. Erzoffenlager

 

Bergbaubetrieb Drosen

Grubenfelder Drosen

Beerwalde tiefe Sohlen

Posterstein

Beginn der Arbeiten 1975

Betriebszeit 1980 – 1992

Zusammenlegung 1993 mit Ronneburg

Ausdehnung des Grubenfeldes (km2) 14,3

Betriebsfläche (ha) 116

vertikale Erstreckung 540-m- bis 780-m-Sohle

tiefste Sohle 940-m-Sohle (nur Füllorte

und Verbindungsstrecken

zw. Schacht 403/415)

Anzahl der Schächte 4

offene Grubenbaulänge 31.12.1990 190

geförderte Bergemasse (Mio. m3) 4,0

Abbau (Mio. m3) 2,5

Abbauverfahren Teilsohlenbau mit Versatz

Vortrieb (km) 183

Erzgewinnung (Mio. t) 4,2

Urangewinnung (t) 2.965

Anzahl der Halden 1

Haldenumfang (Mio. m3) 3,5

Zahl der Beschäftigten 1989 2.967

Kegelhalden Paitzdorf

Anzahl 2

Beginn der Arbeiten

Tafelhalde 1970

Kegelhalden 1966

Ende der Arbeiten 1991

Förderanlage 2 Skip (je 1,7 m³)

auf Schienen mit

Abwurfrahmen

Aufstandsfläche (ha) 24,9

Volumen (Mio. m³) 7,6

Haldenhöhe (m) Südhalde 100

Nordhalde 100

Umlagerungszeitraum 2006

Legende

1 Versatzwerk Beerwalde 2 Massehalde
3 Förderturm Schacht 415 – Roter Turm 4 Fördergerüst Schacht 403
5 Fördermaschinenhäuser 1 und 2 6 Turmanbau, Bandbrücke bis Übergabe 1
7 Bandbrücke, Übergabe 1 bis 8 Zentralbunker 15 Umspannwerk Trafoanlage
9 Bandbrücke mit Haldenbeladepunkt 10 Eisenbahnbunker mit Bandanlage
11 Pumpenstation mit Absetzbecken 12 Betonmischanlage
13 Kompaktbau/MED/Duschkombinat 14 Grundmittellagerhalle
15 Umspannwerk Trafoanlage 16 Verwaltungsbaracken
17 Baracken Baustelleneinrichtung 18 Verwaltungsgebäude mit Eingangsgebäude mit Wagenumlauf Schacht 415
19 Speisehaus mit Kantine Schacht 403 20 Materialwirtschaft bis Übergabe 1
21 Wismut Straße Nr. 10 Zentralbunker (Verbindungsstraße Drosen–Beerwalde)