Verschwundene Orte

Folgende Haltestellen sind dem Abschnitt „Verschwundene Orte“ zugeordnet:

Verschwundene Orte Culmitzsch und Katzendorf

Verschwundener Ortsteil Sorge-Settendorf

Verschwundener Ortsteil Lichtenberg

Verschwundener Ort Gessen (Noch in Arbeit)

Verschwundener Ort Schmirchau (Noch in Arbeit)

Verschwundener Ortsteil Gauern (Noch in Arbeit)

Die Erkundung und der Aufschluss der Ronneburger und Culmitzscher Uranerzlagerstätten erfolgten zu Beginn der 1950er Jahre. Während der Hochzeit des Uranerzbergbaus in den 1960er und 1970er Jahren arbeiteten schätzungsweise 25000 bis 35000 Menschen in den ostthüringer Wismut-Betrieben und Einrichtungen. Der Uranerzbergbau und die Aufbereitung verschlangen riesige Ressourcen. Wegen der extensiven Ausbreitung der Bergbautätigkeit, z. B. durch Tagebauaufschlüsse und das Anlegen von Abraumhalden und Absetzanlagen, wurden in Ostthüringen 4 Dörfer vollständig und 3 Ortsteile teilweise zwangsgeräumt und abgerissen. Betroffen waren ca. 2000 Menschen und rd. 300 Gebäude. Die Dorfbevölkerung wurde umgesiedelt. An die damit verbundenen Schicksale sollen die Haltestellen der Straße der Bergbau-Kultur im Abschnitt „Verschwundene Dörfer“ erinnern.